Aktuelle Nachrichten:

Weltschlaganfalltag 2016: Neue Ansätze in Früherkennung, Therapie und Nachsorge [24-10-16]

Berlin – Plötzliche Sprachstörungen, ein unsicherer Gang, einseitige Lähmungen – das sind typische Symptome eines Schlaganfalls. Dann ist Schnelligkeit gefragt, denn die Erkrankung ist ein absoluter Notfall. Neue effektive Therapie- und Nachsorgeformen erhöhen die Chancen auf ein Leben ohne bleibende Schäden. Welche neuen Behandlungsformen es gibt, was eine gute Rehabilitation und Nachsorge ausmacht und wie das Schlaganfall-Risiko Vorhofflimmern erkannt werden kann, berichten Experten auf einer Pressekonferenz der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) am 26. Oktober 2016 in Berlin. Anlass ist der Weltschlaganfalltag (29.Oktober).

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Quelle und Link: Informationsdienst Wissenschaft (idw), 24.10.2016

Typische Herzinfarkt-Warnsymptome fehlen bei Diabetikern [19-10-16]

Frankfurt am Main - Diabetes und Herzprobleme: Diabetiker und Koronarpatienten sollten ihr Risiko für Herzinfarkt bzw. Diabetes beim Arzt überprüfen lassen. Bei Diabetikern, die einen Herzinfarkt erleiden, fehlen meist die infarkttypischen heftigen Brustschmerzen und damit das entscheidende Warnzeichen für ihre lebensbedrohliche Situation. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist bei ca. sieben Millionen Menschen in Deutschland bekannt. Diabetiker haben oftmals eher Angst vor den typischen Spätkomplikationen bei Diabetes wie Erblindung, Nierenversagen oder Amputation, unterschätzen jedoch die erhöhte Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

Quelle und Link: Informationsdienst Wissenschaft (idw), 19.10.2016

Bluthochdruck, Diabetes, hohes Cholesterin: Wie schützt man sich vor „stillen Killern“ [19-10-16]

Frankfurt am Main - Bundesweiter Start der Herzwochen „Herz unter Stress“ am 1. November: Herzspezialisten informieren über Diagnose, Therapie und Risikovorsorge / Aktionsmonat mit über 1.000 Herz-Seminaren und Vorträgen Auch bekannt als „stille Killer“ werden sie häufig unterschätzt, mit fatalen Folgen für viele Millionen Betroffene: Bluthochdruck, Diabetes und hohe Cholesterinspiegel können unerkannt und unbehandelt zu einer Gefahr für Herz und Gefäßsystem bis hin zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlichem Herztod werden. Um die Bevölkerung über die Risiken und aktuelle Möglichkeiten der Diagnose, Therapie und Risikovorsorge aufzuklären, startet die Deutsche Herzstiftung ihre bundesweiten Herzwochen 2016 unter dem Motto „Herz unter Stress“.

Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

Quelle und Link: Informationsdienst Wissenschaft (idw), 19.10.2016

Unterschiede bei Herzinfarkt von Männern und Frauen finden sich nicht auf dem X-Chromosom wieder [12-10-16]

Lübeck - Herzinfarkte verlaufen bei Männern und Frauen anders. Frauen erkranken später, sterben aber öfter daran, Männer sind insgesamt häufiger betroffen. Auf das X-Chromosom sind diese und weitere Unterschiede nicht zurückzuführen. Das fand ein internationales Konsortium unter Leitung von Lübecker Forscherinnen in der weltweit größten Untersuchung des X-Chromosoms auf Faktoren für koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt heraus. Sie berichten darüber in „Scientific Reports“.

Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.

Quelle und Link: Informationsdienst Wissenschaft (idw), 12.10.2016

Studie: Vorwissen über Herzinfarkt-Alarmzeichen verringert tödliche Zeitverluste bei Betroffenen [28-09-16]

Frankfurt am Main - „Messbare Effekte“ bei untersuchten Infarktpatienten (MEDEA-Studie) / Neuer Notfall-Ratgeber mit Erläuterung der Herzinfarkt-Alarmzeichen. Bei der Notfallversorgung von Herzinfarktpatienten zählt jede Minute, weil der Infarkt jederzeit lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) auslösen kann und zum Untergang von Herzgewebe führt. Auch weil viele Betroffene bei Herzinfarkt-Verdacht zu lange zögern, mit dem Notruf 112 den Rettungsdienst zu alarmieren, sterben jedes Jahr über 55.000 Menschen am Herzinfarkt.

Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung

Quelle und Link: Informationsdienst Wissenschaft (idw), 28.09.2016

Individuelle Vorstufen des Diabetes: Nicht jede birgt dasselbe Risiko für Herzkreislauferkrankungen [23-05-16]

Tübingen - Menschen mit einem gestörten Blutzuckerstoffwechsel, die ein Vorstadium des Diabetes aufweisen (= Prädiabetes), haben ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz und Krebs. Aber ihr individuelles Risiko für diese Erkrankungen unterscheidet sich deutlich. Neue Analysen zeigen, dass die Untersuchung auf Fettleber, vermehrtes Bauchfett sowie Störung der Produktion und Wirkung von Insulin helfen kann, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Typ-2-Diabetes besser vorherzusagen und vorzubeugen. Diese Ergebnisse wurden von DZD-Wissenschaftlern im renommierten Journal The Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlicht.

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung

Quelle und Link: Informationsdienst Wissenschaft (idw), 19.05.2016

Deutlich mehr Lysetherapien in Kliniken mit Schlaganfall-Spezialstation [20-05-16]

Berlin – Allen Patienten mit einem Schlaganfall sollte eine Behandlung in einer Klinik mit Stroke Unit ermöglicht werden. Eine aktuelle Auswertung zur Lysetherapie-Anwendung in Krankenhäusern mit und ohne Stroke Unit zeigt, dass Kliniken ohne Stroke Unit diese wirksame Therapie deutlich seltener einsetzen. Die baden-württembergische „AG Schlaganfall“ veröffentlichte diese Ergebnisse in Kooperation mit den Universitätskliniken Heidelberg und Mannheim in der Fachzeitschrift Neurology. Die Untersuchung zeigt auch, dass der Behandlungserfolg um ein Drittel höher liegen könnte, wenn Schlaganfallpatienten konsequent Stroke Units zugewiesen würden und die Lysetherapie fachgerecht erfolge.

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Quelle und Link: Informationsdienst Wissenschaft (idw), 17.05.2016


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