Nachrichten

  • 19 Jun
    Wenn eine Herzschwäche nicht nur das Herz betrifft

    Universitätsklinikum Würzburg - Beim Joint Symposium „Heart Failure Interfaces“ vom 11. bis zum 13. Juli 2019 im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg diskutieren führende Wissenschaftler aus Würzburg, Deutschland und der Welt über Herzschwäche und ihre Begleiterkrankungen: Fast vier Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an einer Herzinsuffizienz, auch als Herzschwäche bekannt. Bei vielen ist nicht nur das Herz geschwächt, sondern zahlreiche weitere Organe. Bei vielen ist nicht nur das Herz geschwächt, sondern zahlreiche weitere Organe.

  • 19 Jun
    Enge Zusammenarbeit zwischen Kardiologen und Apothekern verbessert Lebensqualität von Herzschwäche-Patienten

    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. -  Eine unregelmäßige oder unzureichende Einnahme der verschriebenen Medikamente wirkt sich negativ auf den Verlauf einer Herzinsuffizienz aus. Eine engmaschige Betreuung in Kooperation zwischen Ärzten und Apothekern kann das Problem abmildern, wie die soeben vorgestellten und publizierten Daten der PHARM-CHF-Studie zeigen. Die PHARM-CHF-Studie ist die erste Studie auf diesem Gebiet, die gemeinsam von Ärzten und Apothekern durchgeführt wurde.

  • 14 Jun
    Diabetes: Ein Verursacher von Herzinsuffizienz

    Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum - Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen - Hohe Expertise: Amerikanische Diabetes-Gesellschaft (ADA) stellt das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) Bad Oeynhausen, als Klinik mit Modellcharakter vor: Alle 80 Sekunden wird in den USA ein Mensch mit Diabetes aufgrund einer Herzerkrankung in einer Klinik aufgenommen. Alle 19 Minuten erleidet in Deutschland ein Diabetiker einen Herzinfarkt. Unter herzinsuffizienten Patienten weisen 75 Prozent eine Glukosestoffwechselstörung auf. Das zeigt, dass die Behandlung herzkranker Diabetiker Hand in Hand gehen muss.

  • 12 Jun
    Lübecker Forscher entschlüsseln die Mechanismen der Hitzeintoleranz bei Schilddrüsenüberfunktion

    Universität zu Lübeck -  Aktivierung von braunem Fett könnte Übergewicht oder Typ-II-Diabetes positiv beeinflussen: Die Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) ist eine häufige Erkrankung, die oft mit einer erhöhten Körpertemperatur und einer Unverträglichkeit von warmen Umgebungen einhergeht. Bislang ist aber nur unzureichend verstanden, wie es zu diesen Symptomen kommt. Forscher am Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM) der Universität zu Lübeck haben nun im Mausmodell die Mechanismen entschlüsselt, die diesem Effekte zugrundeliegen.

  • 05 Jun
    Körperliche Inaktivität als Risikofaktor für Demenz überschätzt?

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. - Im British Medical Journal wurde eine Metaanalyse publiziert [1], in der über 400.000 Teilnehmer im Hinblick darauf ausgewertet wurden, ob körperliche Inaktivität einen Risikofaktor für die spätere Entwicklung einer Demenz darstellt. Demzufolge scheint Sport einen geringeren direkten präventiven Einfluss zu haben als bislang angenommen. Dennoch raten die Experten weiterhin zur körperlicher Aktivität. Denn Sport schützt vor kardiovaskulären und metabolischen Erkrankungen, die wiederum Demenzen begünstigen können. 

  • 03 Jun
    166 neue Risiko-Gene für Nierenkrankheiten entdeckt

    Universitätsklinikum Freiburg -  Forscher des Universitätsklinikums Freiburg haben im Rahmen einer internationalen Kollaboration Studiendaten von rund einer Million Patienten ausgewertet und dabei viele neue genetische Ursachen für Nierenkrankheiten entdeckt / Publikation in Nature Genetics: Rund acht Millionen Menschen in Deutschland haben eine chronische Nierenkrankheit, etwa 8.000 von ihnen warten auf eine Nierentransplantation. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit internationalen Kollaborationspartnern in einem mehrjährigen Projekt Daten von weltweit 1,05 Millionen Studienteilnehmern ausgewertet, um neue Risikogene für Nierenerkrankungen zu identifizieren. Dabei haben sie 166 Genorte erstmals nachgewiesen.

  • 30 May
    Weniger Diabetes trotz fettreicher Ernährung

    Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung - Eingriff in Fettstoffwechsel verbessert die Fettleber und den Zuckerstoffwechsel dicker Mäuse: Zu viel Fett und Zucker macht dick und krank – das wissen schon kleine Kinder. Aber warum ist das eigentlich so und kann man da etwas gegen unternehmen? Die Forschungsgruppe von Prof. Jens Brüning am Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln hat jetzt in einer Studie in der Fachzeitschrift Cell beschrieben, dass dicke Mäuse durch einen Eingriff in den Fettstoffwechsel der Leber trotz schlechter Ernährung wieder dünner werden können. Dabei verbessert sich gleichzeitig der Zuckerstoffwechsel der Tiere. Sie schalten dafür ein Protein, die Ceramid Synthase 6, in den Mäusen aus.

  • 29 May
    Neue Plattform verbessert Zugang zu intelligenten Algorithmen für Genomforschung

    Technische Universität München - Um herauszufinden, welche Gene für Krankheiten wie Krebs oder Diabetes verantwortlich sind, wird heute häufig auf Methoden des Maschinellen Lernens zurückgegriffen. Damit die klinische Forschung Zugang zu den aktuellsten Algorithmen erhält, hat Prof. Julien Gagneur von der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Universitäten und Forschungsinstitute die Open-Access-Plattform „Kipoi“ aufgebaut.

  • 08 May
    Mehrere Risikofaktoren lassen die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls um das 20-Fache steigen

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. - Der 10. Mai ist der „Tag gegen den Schlaganfall“. Ein Schlaganfall kann jeden treffen, es ist daher wichtig, Krankheitssignale zu kennen und bei Bedarf schnell zu handeln. Die DGN möchte an diesem Tag aber auch auf die Bedeutung der Prävention aufmerksam machen, auch weil die Rate ischämischer Schlaganfälle seit 2010 um mehr als 10% gestiegen ist: Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes, Bewegungsmangel, Vorhofflimmern und Fettstoffwechselstörungen – all das erhöht das Schlaganfallrisiko. Kommen mehrere Risikofaktoren zusammen, steigt die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden, sogar um das 20-Fache. Weist ein Patient zehn Risikofaktoren auf, beträgt sein Schlaganfallrisiko 90%.

  • 29 Apr
    Herzinsuffizienz bei Diabetes vermutlich oft übersehen

    Der herzkranke Diabetiker - Stiftung in der Deutschen Diabetes-Stiftung - Obwohl durch Herzinsuffizienz für Menschen mit Diabetes das Risiko steigt, früher als andere zu versterben und häufiger im Krankenhaus zu landen, scheint die verminderte Herzleistung nicht immer erkannt zu werden. Darauf deuten zumindest aktuelle Daten hin, die den Behandlungsalltag in Deutschland und Österreich widerspiegeln.Während internationale Studien belegen, dass Diabetes bei Herzinsuffizienz (HF: Heart Failure)-Patienten in 25 bis 40 Prozent auftritt und das Risiko für HF bei Diabetes mellitus zweifach erhöht ist, liegt die Prävalenz in einer kürzlich publizierten Auswertung des Registers DPV (Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation) bei 5,1 Prozent.

  • 23 Apr
    Wie sich der Körper vor Typ-2-Diabetes schützt: Forscher entdecken Schlüsselrolle des Proteins HPGD

    Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. - Eine spezielle Gruppe weißer Blutkörperchen, die „regulatorischen T-Zellen“, halten das Immunsystem im Gleichgewicht und bremsen dessen Aktivität, um den Körper vor Autoimmunerkrankungen zu schützen. Wissenschaftler am DZNE und an der Universität Bonn haben nun einen neuen Mechanismus entdeckt, mit dem regulatorische T-Zellen speziell im Fettgewebe Entzündungen hemmen. Der Mechanismus spielt eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Typ-2-Diabetes, denn ein überaktives Immunsystem im Fettgewebe kann eine Insulinresistenz befördern und damit zu der Stoffwechselerkrankung beitragen. Die Studie ist nun in der Zeitschrift „Immunity“ veröffentlicht.

  • 18 Apr
    Risikogen beeinflusst Wirkung von Aspirin

    Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. - Ein großes Problem nach dem Einsetzen eines Stents in ein Blutgefäß sind Gerinnsel, die den Stent erneut verstopfen. Vorbeugend erhalten die Patienten deshalb blutverdünnende Medikamente, unter anderem Aspirin. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Deutschen Herzzentrum München, Klinik an der Technischen Universität München (TUM) konnten nun zeigen, dass das Risikogen GUCY1A3 die blutgerinnungshemmende Wirkung von Aspirin verringert und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Gefäßverschlusses oder gar Todes durch Herzinfarkt erhöht.

  • 11 Apr
    AWMF: Berliner Forum 2019 – Maßnahmen für eine patientenzentrierte Versorgung

    Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. - Jeden Tag spüren Patienten, Ärzte und Pflegende den ökonomischen Druck im Gesundheitswesen. In einem solidarisch finanzierten Gesundheitssystem müssen die zur Verfügung stehenden Mittel angemessen, effizient und gerecht verwendet werden. Ökonomische Vorgaben dürfen aber die medizinische Versorgung nicht unangemessen beeinflussen. Das Patient- Arzt-Verhältnis und das Patientenwohl sind in Gefahr, wenn sich marktwirtschaftliche Interessen im Sinne einer „Ökonomisierung“ in der Medizin ungebremst weiter durchsetzen.

  • 11 Apr
    Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK grundlegend überarbeitet

    Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin - Die koronare Herzkrankheit (KHK) gehört zu den wichtigen Volkskrankheiten. Ziel der NVL Chronische KHK ist, die Versorgung der betroffenen Patienten zu verbessern. Die multidisziplinär zusammengesetzte Leitliniengruppe mit Vertretern aus 16 Fachgesellschaften und Organisationen hat neue Erkenntnisse aus Forschung und Versorgung geprüft, diskutiert und konsentiert. Bearbeitet wurden die Themen Therapieplanung, nicht-medikamentöse und medikamentöse Therapie sowie Rehabilitation und Versorgungskoordination.