Nachrichten

  • 21 Nov
    Kompetenzzentrum Diabetes Karlsburg startet mit innovativen Forschungsprojekten

    Das Kompetenz­zentrum Diabetes Karlsburg (KDK) ist eine Koopera­tions­initiative des Klinikums Karls­burg und des Leibniz-Insti­tuts für Plasma­forschung und Techno­logie (INP), um innova­tive Dia­gnostik- und Therapie­möglich­keiten auf dem Gebiet von Diabetes und Wund­heilung zu entwickeln. Am Mittwoch, dem 21. November 2018, informier­ten Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann, Direktor und Vorstands­vorsitzender des INP Greifswald, Prof. Dr. Wolfgang Motz, Direktor des Klinikums Karlsburg, und Dr. Stefan Rudolph, Staats­sekretär im Wirtschafts­ministerium Mecklen­burg-Vor­pommern, in Karlsburg über die Um­setzung einer im Jahr 2013 entstan­denen deutschland­weit einzig­artigen Idee, die Experten­wissen und Erfahrungs­werte aus unter­schied­lichen Forschungs­bereichen zu einem Projekt und somit praxis­naher Forschung und klinischer Behandlung unter einem Dach vereint.

  • 20 Nov
    Kalium- und Magnesiummangel: Wann gefährlich fürs Herz?

    Störungen des Salzhaus­halts (Elektrolyte) mit einem Mangel an Kalium und Magne­sium können Vorhof­flimmern und andere Herz­rhythmus­störun­gen begüns­tigen. Dann müssen Kalium und Magne­sium zuge­führt werden. „Beson­ders bei Herz­rhythmus­störungen, Herz­schwäche, Nieren­erkran­kungen und bestimm­ten Herz- und Bluthoch­druckmedi­kamen­ten sollte man regel­mäßig die Konzen­tration von Kalium und Magne­sium im Blut kontrol­lieren lassen, um sich vor mög­lichen Kompli­kationen bis hin zu Vorhof­flimmern und lebens­bedroh­lichen Rhythmus­störun­gen wie Kammer­flimmern zu schützen“, rät Herz­spezialist Prof. Dr. med. Andreas Götte vom Wissen­schaft­lichen Beirat der Deutschen Herz­stiftung im Interview in der Experten­schrift „Kalium und Magne­sium bei Herz­rhythmus­störungen“.

  • 31 Oct
    ACE-Hemmer und Lungenkrebs – ein Zusammenhang?

    Laut einer Studie aus Groß­britannien sollen ACE-Hemmer, eine Substanz­gruppe, die fast bei sehr vielen Patienten mit Bluthoch­druck [und Herz­schwäche] zum Einsatz kommt, das Risiko für Lungen­krebs erhö­hen. Es handelt sich dabei jedoch um eine Beobach­tungs­studie, deren Beweis­kraft begrenzt ist. Die Deutsche Hochdruck­liga rät dazu, die Medikamente keinesfalls ohne Rück­sprache mit dem Arzt abzu­setzen, sondern gemein­sam mit dem Hausarzt den indivi­duellen Nutzen und Risiko gegen­einander abzu­wägen. Auch bei großer Verun­sicherung wegen eines möglicher­weise erhöhten Krebs­risikos muss die Bluthochdruck­therapie fortgesetzt werden – der Arzt kann dann andere blutdruck­senkende Präparate verschreiben.

  • 04 Oct
    Leber erneuert sich durch erhöhten Blutfluss

    Düsseldorf - Die Leber ist eines der wenigen menschlichen Organe, die sich innerhalb weniger Wochen komplett regeneriert, wenn mehr als die Hälfte des Organs entfernt wird. Die Ursache für diese Fähigkeit ist bislang unzureichend verstanden. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB 974 konnten Wissenschaftler aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), zusammen mit Wissenschaftlern der HHU und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) erstmals zeigen, dass ein verstärkter Blutfluss durch die kleinen Gefäße der Leber Signale aus den Zellen der Blutgefäße freisetzt, die das Wachstum der Leber fördern. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

  • 28 Sep
    Wie lässt sich eine chronische Nierenkrankheit aufhalten?

    Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) - Die chronische Nierenkrankheit ist eine progrediente Erkrankung, sie schreitet fort und verlorene Nierenfunktion lässt sich in aller Regel nicht wiedergewinnen. Allerdings lässt sich das Fortschreiten durch verschiedene Maßnahmen verlangsamen. Eine rechtzeitige Vorstellung beim Nierenexperten (Nephrologen) sorgt dafür, dass die Betroffenen optimal medikamentös versorgt werden, es gibt aber auch einige Dinge, die der Patient selbst machen kann, um die verbliebene Nierenfunktion bestmöglich zu schützen. Aber um gleich mit einem Vorurteil aufzuräumen: Über die Maßen viel Wasser und Tee trinken gehört nicht dazu.

  • 05 Sep
    Herzinfarkt: Muskelersatz dank Stammzellen

    Würzburg - Wissenschaftlern der Universität Würzburg ist es erstmals gelungen, schlagende Herzmuskelzellen aus speziellen Stammzellen zu züchten. Sie liefern damit möglicherweise einen neuen Ansatz zur Behandlung eines Herzinfarkts.